Open Source CMS Dokumentation ungenügend
Nahezu alle bisher von der Redaktion getesteten Open Source CMS besitzen einen gemeinsamen Nachteil. Die Dokumentation ist unvollständig und häufig veraltet. Gratis CMS hin oder her, damit müssen Sie leben. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie als Administrator oder Redakteur mit Ihrem CMS arbeiten wollen. Oft scheitert schon der mit CMS unerfahrene Webmaster bei der Installation, weil wichtige Hinweise in der jeweiligen Open Source Dokumentation vergessen wurden.
Diese Krankheit zieht sich allerdings durch sehr viele Open Source Projekte und beschränkt sich nicht auf gratis CMS Angebote allein.
Die ungenügende Dokumentation eines Open Source CMS wirkt sich noch wesentlich dramatischer aus, wenn die Benutzeroberfläche chaotisch und unübersichtlich gestaltet ist. Eine rühmliche Ausnahme zu diesem Punkt bildet zum Beispiel das CMS Mambo?. Das Backend funktioniert fast selbsterklärend und das gesamte Open Source CMS ist ausgereift und läuft stabil. Inzwischen konzentriert sich die Weiterentwicklung zwar auf das CMS Joomla, Mambo ist deswegen aber noch lange nicht aus der Mode.
Manchmal regte sich inzwischen der Verdacht, daß die schlechte Dokumentation einiger Open-Source-CMS ganz bewusst fabriziert wird, um bei Installationen entsprechende Dienstleistungen anbieten zu können, die dann aber keineswegs kostenlos sind. Na ja, verkaufen und Ethik gehen oft getrennte Wege.
Im NEETREE-CMS-Test? befinden sich derzeit ca. 50 Open-Source-CSM, die auch teilweise mit positiven Überraschungen aufwarten. Vor allem dann, wenn es gar nicht erwartet wird.
Das Auswahlverfahren der Open-Source-CMS?
